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Aurora 2.0

VFX-Previsualisierung am Set


Ursprünglich als Technologie zur Visualisierung von Wettereffekten in Filmen entwickelt, ist exozets VFX-Produktionssystem Aurora inzwischen ein Rundum-Betreuungs-Paket für die Arbeit am Filmset: Aus 1.0 wurde 2.0.
 
 
exozet effects entwickelte für Aurora 1.0 verschiedene Workflow-Templates mit integriertem Scripting für XSI und Maya, um eine teilautomatisierte Erstellung von 3D-Wettereffekten zu ermöglichen. Diese wurden dann via Compositing nachträglich in die realen Filmaufnahmen eingefügt.

Ziemlich schnell stellten exozets Supervisors bei der Arbeit am Set fest, dass das System nicht flexibel genug für die Situation vor Ort ist. Denn die Arbeit eines Supervisors besteht aus vielen Aufgaben gleichzeitig: Daten aufnehmen und festhalten, die Szene für die weitere Bearbeitung möglichst optimal vorbereiten, gleichzeitig den Kunden betreuen, Alternativen anbieten und stets als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Um für diese Situation mehr Flexibilität und gleichzeitig eine übersichtliche Struktur zu schaffen, begann exozet, das Konzept "Aurora" zu überarbeiten.


Allen Ansprüchen gerecht werden

Mit frischen Köpfen auf Seiten der Programmierer sowie durch Hinweise von kampferprobten Supervisors konzipierte exozet ein System, das sowohl den Ansprüchen von Kameraleuten und Regisseur als auch den Bedürfnissen der betreuenden Setsupervisors gerecht wird. Darüber hinaus erlaubt es auch das Projektmanagement der Einzelschritte.

Die Entwicklung des Systems befindet sich in der Endphase, Aurora 2.0 wird im zweiten Quartal 2013 gelauncht.


Key Facts

 
  • Allround-Software-Lösung für die Arbeit am Filmset

  • Echtzeit-Rendering fotorealistischer Effekte in 2K

  • Previsualisierung von Szenen und Lichtsetup

  • Umfangreiches Projektmanagementsystem

  • Individuelle Touch-Interfaces

  • Schnittstellen zu allen bekannten Modellierungssoftwares
 



Entscheidungen vor Ort

Wirkt eine Filmszene durch Regeneffekte intensiver? Warum sind bestimmte Einstellungen kostenintensiv zu drehen? Wie sähen die Alternativen aus? Um solche und andere kreative Fragen direkt am Set klären zu können und somit auch das Verständnis der Arbeitsbereiche untereinander zu erweitern, stellt Aurora 2.0 fotorealistische Effekte in Echtzeit dar: Regen oder Schnee, aber auch Sonne, Wolken, Herbstlaub und Feuer berechnet die Engine korrekt und effektiv und fügt das entstandene Bild direkt in die Aufnahme vor Ort ein. Das spart Kosten und unterstützt bildgestalterische Entscheidungen.

Die Previsualisierung einzelner Szenen befähigt Regisseur und Kameraleute dazu, sich die Szene bereits vor dem Dreh in bearbeiteter und beleuchteter Version anzuschauen. So fällt es leichter, bereits im Vorhinein die Wahl der Kadrierung oder Szenenausleuchtung zu bestimmen.


Schnittstellen für einen optimalen Workflow

Das Produktionssystem besitzt Schnittstellen zu allen bekannten Modellierungssoftwares und ist in der Lage, sämtliche Geometriedaten, Licht- und Shader-Einstellungen, Partikelsysteme sowie Animationen aus diesen Programmen zu übernehmen und abzubilden. Der Export kann entweder als unkomprimiertes Einzelbild oder als Filmdatei erfolgen. Sämtliche Daten, zum Beispiel Szenenauflistungen, Notizen etc., können in verschiedene Dateitypen umgewandelt und zur Weiterverarbeitung in andere Datenbanken oder nach Excel exportiert werden.

Um die Performance zu verbessern, setzt exozet auf eigens entwickelte Tracking- und Keying-Algorithmen, die speziell für die Engine geschrieben wurden und somit optimal auf den Workflow abgestimmt sind.


Förderpreis der Initiative "Berlin - Made to Create"

Im Jahr 2010 hat das Aurora 2.0-Projekt den länderübergreifenden Förderwettbewerb "Berlin - Made to Create" gewonnen. Die Wettbewerbsreihe wurde von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen ins Leben gerufen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis soll die Berlin-Brandenburger Kreativ- und Informationswirtschaft fördern und die Innovationskraft der Hauptstadtregion stärken.

 
 

 
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