Design Thinking.<br>Mehr als nur bunte Post-its.

Design Thinking.
Mehr als nur bunte Post-its.

Design Thinking kennen die meisten als junge, hippe Kreativmethode, bei der mithilfe einer Post-it-Schlacht automatisch verrückt, neu und total über den Tellerrand hinaus gedacht wird. Das stimmt auch! Aber dieser sichtbare Teil zeigt nur einen kleinen Aspekt dieser verlässlichen und holistischen „Methode für Innovation”.

An erster Stelle steht der Nutzer. Erst dann kommt die Technologie.

Für uns ist Design Thinking nicht nur eine Kreativmethode. Es ist vielmehr ein Mindset, das konsequent den Nutzer und seine Bedürfnisse in das Zentrum einer Produktentwicklung stellt – und nicht das Produkt selbst, ein Feature oder eine technische Innovation. Den Kern der Methode bildet dabei ein Ansatz, der die Kollaboration verschiedener Disziplinen nicht nur fördert, sondern notwendig macht.

Beim Design Thinking suchen wir Lösungen für menschliche Bedürfnisse und Wünsche, um so eine Innovation zu erschaffen – und schlussendlich ein Geschäftsmodell zu entwickeln oder weiterzudenken. Der Fokus liegt nicht mehr auf der rein technischen Innovation, bei der es nur um Umsetzung und Machbarkeit geht. Wir richten unsere Aufmerksamkeit zuerst und entschieden auf die potentiellen Nutzerinnen und Nutzer.

Sechs Schritte zur Innovation. So sehen unsere Design Thinking Workshops aus.

Der Design-Thinking-Prozess besteht aus sechs Einzelschritten, eingeteilt in zwei große Phasen. Während der Inspirationsphase geht es für das Workshop-Team darum, den eigentlichen Bedarf zu identifizieren und aus so vielen Eindrücken wie möglich zu lernen. Im zweiten Teil, der Lösungsphase, arbeitet das Team aktiv daran, die optimale Lösung zu definieren.

Understand

Das Team baut ein gemeinsames, tiefes Verständnis des Problemfelds auf. Es lernt das Problem in all seinen Facetten verstehen und sammelt Wissen, wer sich dem Problem zum Beispiel schon angenommen hat und welche Analogien es in anderen Anwendungsfeldern gibt.

Observe

In Form von Interviews mit den Nutzern baut das Team in diesem Schritt Empathie für den Nutzer und seine Situation auf.

Define

Nun konsolidiert das Team alles bisher Gesammelte und verwandelt die gewonnenen Erkenntnisse in weiterverwertbare Möglichkeitsfelder.

Ideate

Auf Basis der identifizierten Nutzerbedürfnisse entwickelt das Team viele Ideen und wählt die mit dem größten Potenzial aus.

Prototype

Jetzt wird es handwerklich. Die Workshop-Teilnehmer erwecken ein bis zwei Ideen zum Leben – in einem anfassbaren Prototypen, der zum Testen bereit ist.

Test

Schließlich haben die Nutzer wieder das Wort. Mit ihnen testet das Team seinen Prototypen und stellt auf die Probe, was es sich ausgedacht hat. Es entwickelt eine Roadmap, das erhaltene Feedback einzuarbeiten.

Alles im Blick. Auch die Schwächen.

Innovation entsteht, wenn die Faktoren Mensch, Technik und Business ineinandergreifen. Nur dann ist eine Idee erfolgversprechend:

  • Gibt es ein menschliches Bedürfnis für unsere Idee?
  • Ist unsere Idee technisch umsetzbar, haben wir die Ressourcen?
  • Haben wir ein Geschäftsmodell, rechnet sich unser Konzept?

Der Design-Thinking-Prozess ist so konzipiert, dass jederzeit Iterationsschleifen möglich sind. Die Workshop-Teilnehmer müssen alle drei Faktoren immer wieder auf den Prüfstand stellen und können in der Konsequenz zu jeder Zeit einen oder mehrere Schritte zurückspringen. Es gilt das Prinzip „Fail early and often”: Denn je früher Schwächen einer Idee enttarnt und Einsichten aus der Nutzerperspektive umgesetzt werden, desto ressourcen- und zeitsparender ist der gesamte Innovationsprozess.

Das können wir für Sie tun.

Wir arbeiten mit den Prinzipien des Design Thinkings.

Innovation ist Arbeit – und die soll Spaß machen. Wir haben einen ganzen Koffer voller Methoden, arbeiten fokussiert am Thema und bevorzugt visuell. Wir locken naheliegende und wilde Ideen hervor, Hauptsache viele. Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Wir moderieren den Prozess und unterstützen Sie bei der Teamzusammenstellung.

Sie wählen ein interdisziplinäres Team aus Ihren Fachabteilungen, Entscheidern und gern auch Querdenkern aus. Abgestimmt auf Ihre Wünsche und Ihren Bedarf ergänzen wir den Kreis der Sprint-Teilnehmer mit unseren Experten.

Wir bieten einen kreativen Raum.

Wir wollen, dass sich die Teilnehmer unserer Formate wohlfühlen und fernab ihres Arbeitsalltags schnell in das gemeinsame, zielgerichtete Arbeiten finden. Unsere Räume sind dafür optimiert: mit viel Platz, mobilen Whiteboards, verschiebbaren Möbeln und toller Aussicht. In unserem Innovation Lab lassen sich darüber hinaus die neuesten Technologien live erleben.

Kai Wegner
Name:
Kai Wegner
Position:
Senior Consultant
Telefonnummer:
+49 30 555 747 369
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